Beweggründe von Anke Paul
Warum N! Norschter Zukunft? Und warum möchte ich gerne im Ortsbeirat mitarbeiten?
Ich wohne seit über 30 Jahren hier in Nordenstadt. Und bin hier mittlerweile sehr fest verwurzelt. Nordenstadt ist meine Heimat geworden und hier möchte ich alt werden.
Mein Mann und seine Schwestern waren in den ersten Jahrgängen im Kindergarten Hessenring dabei. Meine Kinder waren fast dreißig Jahre später dort und ich irgendwie auch (7 Jahre Elternbeirat).
Wir haben zusammen mit meinen, leider verstorbenen, Schwiegereltern und unseren Kindern im Laufe der Jahre fast alle Norschter Vereine abgedeckt: TuS, Concordia, CBVN und TSC, Feuerwehr, Tennisclub, Lustige Raupen, Kerbegesellschaft ,… . Irgendwo war immer einer von uns anzutreffen.
Auch in der katholischen Kirche sind meine Kinder und ich seit vielen Jahren aktiv.

Nordenstadt ist mir wichtig – die Menschen hier sind mir wichtig.
In den letzten Jahren freue ich mich besonders darüber, dass sich einige Vereine dafür engagieren, dass wir hier im Ort ganz ungezwungen und unkompliziert zusammenkommen können. Die Bier-, Wein- und Glühweinstände sind ein großer Gewinn für den Ort. Hier kommt man ins Gespräch, trifft sich mit alten Bekannten oder lernt neue Menschen kennen.
So entsteht Gemeinschaft im Ort.
Und genau deswegen möchte ich mich genau hier engagieren – für diese Ortsgemeinschaft für die Menschen hier.
Ich war schon in meiner Jugend politisch engagiert und habe nun schon seit vielen Jahren mit dem Gedanken gespielt mich wieder kommunalpolitisch zu engagieren.
Damals war es die Junge Union, aber im Laufe der Jahre hat sich auch mein politischer Blickwinkel geweitet. Ich kann aktuell nicht sagen, welche der großen Parteien nun wirklich das richtige macht und sagt – naja, eine auf jeden Fall nicht.
Ich bin letztens gefragt worden, ob N! Norschter Zukunft eher konservativ ist. Darüber musste ich ehrlicherweise etwas nachdenken. Wir sind nicht parteilich. Wir sind ein bunter Haufen Menschen, denen Nordenstadt und seine Bürger am Herzen liegen und die sich vorgenommen haben, diese im Ortsbeirat verantwortungsvoll zu vertreten. Ist das konservativ? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Da kommt es wahrscheinlich auf das jeweilige Thema an. Und es ist auch nicht wichtig, es einzuordnen - wichtig ist nur, dass es im Sinne der Norschter ist – aller Norschter: alt und jung, hier geboren oder auch gerade erst zugezogen.
Der bisherige Ortsbeirat hat schon sehr viele gute Themen eingebracht und hakt da auch immer nachhaltig wieder nach. Vielen Dank dafür.
Viele der Themen befürworten wir auch, aktuell zum Beispiel die Fußgängerübergänge Hunsrückstrasse und am Friedhof, die Öffentlichen Toiletten an den Spielplätzen, barrierefreie Wege Pommenstrasse/Taunushalle,…
Diese möchten wir als Mitglied im Ortsbeirat gerne weiter mittragen und uns auch dafür einsetzen. Auch der Neubau Gemeindezentrum und Taunushalle muss dringend weiter vorangetrieben werden.
Aber wir haben auch viele weitere Ideen und Vorschläge.
Mir liegt zum Beispiel die Inklusion sehr am Herzen. Barrierefreie Zugänge zu den Spielplätzen sind schon ein guter Start, so, wie es nun am Breckenheimer Weg geplant ist, aber wie barrierefrei sind unsere Spielplätze bezüglich der Spielgeräte?
Und Toile en auf den Spielplätzen oder die Möglichkeit welche in der unmittelbaren Nähe zu nutzen, finde ich sehr wichtig, aber vielleicht kann man da auch direkt eine Wickelmöglichkeit mit einplanen.
Wir wollen generationsübergreifende Treffpunkte schaffen und auch für unseren neuen Mitbürger Ansprechpartner sein.
Die Sicherheitsauflagen für unsere Vereine sind in den letzten Jahren immer mehr geworden. Das macht die Durchführung von Veranstaltungen komplizierter und kostenaufwendig. Viele unserer Mitglieder sind seit Jahren ehrenamtlich aktiv und haben viel Wissen gesammelt. Dieses wollen wir gerne sammeln, teilen und so eine Art Netzwerk bilden.
Und so weiter… es gibt so vieles, was wir gerne für Euch in den Ortsbeirat bringen möchten.
Und wenn Ihr auch Ideen oder Vorschläge habt, kommt gerne auf uns zu. Wir freuen uns auf Euch.
Und nicht vergessen: Am 15. März Eure Kreuzchen setzen!
Eure Anke
